Was kotzt Euch momentan richtig an? ( Die Auskotzecke im Blog)

  • Selbstverständlich respektiere ich auch andere Meinungen dazu.
    Wenn es um Mord und Totschlag geht, bin ich ein Befürworter möglichst langer Haftstrafen.
    Die Todesstrafe lehne ich ab, weil mir das Risiko eines Fehlurteils zu groß wäre und weil ich es Staatsanwälten und Richtern nicht zumuten möchte für den Tod eines Menschen verantwortlich zu sein.
    Schon nur 30 Jahre Haft für den vorsätzlichen und besonders grausamen Mord an zwei unschuldigen und wehrlosen Opfern, finde ich viel zu milde.
    Hat diese Frau auch nur gegenüber eines dieser Kinder Gnade oder Mitgefühl gezeigt?
    Ich finde es schrecklich, dass solche Täter und Täterinnen darauf vertrauen dürfen eh vorzeitig entlassen zu werden.

  • http://www.derwesten.de/wirtsc…n-anwerben-id7287596.html

    Zitat

    Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will gezielt
    IT-Fachkräfte aus Indien, Indonesien und Vietnam anwerben. Das sieht das
    Aktionsprogramm „Digitale Wirtschaft“ vor, das Rösler am Dienstag auf
    dem siebten Nationalen IT-Gipfel in Essen vorstellen wird.

    So weit ich von IT-Fachkräften weiß, ist es in Deutschland sehr schwer damit Geld zu verdienen.
    Die Anforderungen um eine Anstellung zu bekommen sind enorm hoch.
    Statt dass sich Rösler einsetzt mehr Fachkräfte zu qualifizieren, damit sie bezahlte Arbeit bekommen, kann man nur davon abraten hier ein entsprechendes Studium auf zu nehmen.
    Ich halte es auch für sehr fragwürdig, ob es Aufgabe des Wirtschaftsministers ist Arbeitskräfte an zu werben. Oder wurde die IT-Branche verstaatlicht?
    Oder zahlen die Unternehmen für diesen Service? Können wir den Wirtschaftsminister damit beauftragen für uns preisgünstigere PC`s in Hongkong ein zu kaufen? Aufgabe der Minister ist Verwaltung und Rahmenbedingungen schaffen.
    Offenbar haben Rösler und auch VonderLeyen kein Vertrauen in das deutsche Bildungssystem.
    Denn auch im Handwerk wird immer wieder gefordert, der Staat solle Jugendliche aus dem Ausland anwerben um hier Ausbildungsplätze zu besetzen.
    Auf die Frage, weshalb hiesige Migrantenkinder keine Ausbildung bekommen, wird mit Deren schlechten Sprachkenntnissen argumentiert.
    Können junge Menschen, die im Ausland aufgewachsen sind, tatsächlich besser Deutsch als wenn sie hier aufgewachsen und zur Schule gegangen wären?
    Oder geht es mehr darum dass solche Arbeitskräfte hier keine sozialen Kontakte haben, sich nicht mit dem deutschen Arbeitsrecht auskennen und somit abhängiger von dem Unternehmen noch mehr ausgebeutet werden können?
    Im Zuge der Greencards, die Gerhard Schröder (SPD) eingeführt hatte, gab es Fälle in denen Fachkräfte aus dem Ausland wie Gefangene gehalten wurden.
    Sie mussten 7Tage die Woche rund um die Uhr verfügbar sein und wurden daran gehindert das Firmengelände zu verlassen.
    Statt die Sklaven wie früher in Frachträumen von Schiffen zu transportieren, wird der Wirtschaftsminister also von seiner nächsten Asienreise eine Flugzeugladung mitbringen.
    Vielleicht sollten wir den Niebel fragen, ob er dem deutschen Volk mal eine Ladung zollfreier Teppiche mit bringt. :devil:
    Diese Politiker machen keine Politik für das Volk.
    Erst werden sie gewählt und dann gekauft. :devil:

  • Ums kurz zu machen....


    Mich kotzen Menschen und die gesamte Welt an.
    Ich will meinen eigenen Planeten und mich selbst klonen.
    Eine der wenigen Personen die mir nicht aufn Sack geht .....



    Fridolin :D

  • Ich muss Roli da vehement wieder sprechen an einem Punkt!


    Wirklich qualifizierte ITler haben in DE kein Problem einen Job zu finden, es gibt sogar Kopfgelder.


    Ich hatte schon Vorstellungsgespräche, wo der zukünftige Arbeitgeber gebettelt hat.


    Das Problem liegt ganz wo anders... An der Qualifikation. Frisch aus der Uni kann fast keiner etwas besonderes.


    Und die Unternehmen nehmen sich nicht mehr die Zeit auf ein späteren qualifizierten Einsatz zu schulen.


    BMW ist da eine rühmliche Ausnahme...


    Punk

  • Naja Punk ist es nicht fast überall so, dass die wahren Freaks die ganzen Unigänger platt machen ?
    Freaks machen ihren Bereich aus einer fast religionsählichen Motivation heraus.
    Die besten Hacker sind Leute die einfach 24/7 sich mit der Materie beschäftigt haben. Dann kann
    jeder ITler von der Uni kacken gehen.... Es gibt noch andere Bereiche....


    Das Hauptprob ist, dass die meisten Firmen glauben kein Risiko einzugehen, wenn derjenige
    der sich bewirbt ein Stück Papier vorweisen kann.


    Es gibt unzählige Beispiele aus der Promi und Starwelt die genau das beweisen....



    Fridolin

  • @Punk
    Ich sehe da keinen Widerspruch.
    Das Problem ist für junge IT-ler da hin zu kommen wo Du bist.
    Ohne Qualifizierungen stellt sie niemand ein, ohne Anstellung bekommen sie keine Qualifizierungen.
    Wenn dann Fachkräfte aus dem Ausland angeworben werden, kann man sich ein entsprechendes Studium in Deutschland sparen.
    Ein IT-Studium ist wie Lottospielen. Eine kleine Elite kann verlangen was sie will aber viele müssen froh sein, wenn sie nach dem Studium als Taxifahrer oder Kellner arbeiten können. Da sind enorme ungenutzte Potentiale.
    Auch den anderen Staaten gegenüber ist es nicht fair, deren Fachkräfte gezielt ab zu werben. Wenn Unternehmen das machen ist das freie Marktwirtschaft.
    Wenn der Staat das macht ist das Planwirtschaft. Nur was ist der Plan?

  • Da gebe ich Dir ja auch Recht. Staaten sollen mal schon Regieren und IM LANDE FÜR NACHWUCHS SORGEN.


    ITler, die hier keinen Job bekommen, haben aber ein Problem: Sie können entweder nichts besonderes oder aber sind zu faul sich selber zu spezialisieren.


    2-3 Praktika und schon läuft der Hase.


    Punk

  • Ich bin da kein Experte. Ich weiß nur von Unterhaltungen mit IT-lern im Forum der Piratenpartei, dass Das nicht so einfach ist.
    Erst Studium und dann mit leeren Taschen für umsonst arbeiten ist eine enorme Hürde.
    Genauso gut kann man sagen die Unternehmen sind zu geizig und zu dumm Potentiale zu fördern.

  • Meiner Meinung nach ist das eine viel zu starke Verallgemeinerung. Dazu gehören Webdesigner, Systemadministratoren, Programmierer von Büroanwendunge, Datenbanken, Haushaltsgeräten, Finanzsoftware bis zu sicherheitsrelevanter Echtzeitsoftware in Flugzeugen und Medizin, ferner Consultants und Hard- und Softwareentwickler für Mikro-Controller, um nur ein paar zu nennen, die mir spontan einfallen. Für jeden dieser Bereiche gibt es konjunkturelle Schwankungen im Arbeitsplatzangebot als auch massive Gehaltsunterschiede.


    Ich halte es aber für nahezu ausgeschlossen, sich mit ein paar Fortbildungen/Praktika von einem Könner in einem gerade nicht gefragten Bereich in einen Könner in einem gerade gefragten Bereich zu verwandeln. Selbst arbeite ich seit ca. 15 Jahren im Bereich technisch-wissenschaftlicher Individualsoftware, gewissermaßen in einem Nischenbereich, in dem man zwar nicht reich werden, aber ganz interessante Sachen machen kann.
    Ich würde mir dennoch nicht anmaßen, nach ein paar Kursen/Praktika über Serverkonfiguration und Virenscanner mich als IT-Sicherheitsberater zu bewerben. Umgekehrt habe ich auch schon mehrfach erlebt, dass selbst namhafte Firmen Projekte in den Sand gesetzt haben, weil sie Finanzprogrammierer an technische Probleme gesetzt haben. Und wirklich besondere Fähigkeiten erwirbt man nur durch langjährige Berufserfahrung.


    Ich gebe Roli insoweit Recht, dass die Wahl eines IT-Studiums keine Garantie für eine ordentliche Anstellung danach ist. Wenn man den falschen Schwerpunkt wählt, wird man später Probleme haben. Aber das gilt für alle Berufe, ich erinnere nur an den regelmäßig auftretenden Wechsel von Lehrerschwemme und Lehrermangel. Doch dass man sich das entsprechende Studium in Deutschland sparen kann, will ich zumindest für den technischen Bereich nicht bestätigen. Da haben wir die Erfahrung gemacht, dass Fachkräfte aus Fernost zwar den Lehrstoff perfekt auswendig können, aber Absolventen der guten alten deutschen Diplom-Studiengänge bei der Problemanalyse und -lösung (Transferleistung) Vorteile hatten.


    LG Oberbayer

    "Entscheidend ist, was hinten raus kommt"
    Das psst hier einfach perfekt.
    ;)
    Original wohl von Eike von Repkow (Sachsenspiegel aus dem Jahre 1146)
    und auch schon mal von einem Altkanzler verwendet.

  • :-m Blender, Manipulierer, Leute die mit leeren Versprechungen auf sich aufmerksam machen müssen, xyc


    Ja ich kann :-m momentan echt nicht so viel xyc wie ich xyc müßte. :-m :-m


    Danke für die schlaflose Nacht. xyc :blerg: :blerg: :blerg:

  • Ich Pflege derzeit meine Mutter was wirklich nicht einfach ist. Egal ob Zeitlich oder weil sie meine Mama ist.
    Aber diese Scheiß Krankenkassen. Beitrag wird erhöht, nahe Fillialen geschlossen.
    Mur noch per Mail, Post und teuren TelefonNr darf man sich rum ärgern. Ich kenn schon jede Musik in der Warteschleife :cursing:
    Es ist zum ausrasten
    Derzeit ist es für mich,neben der Arbeit, ein Vollzeitjob. Und unterstützung ist nach Sicht der Kasse nicht in Sicht.
    Trotz Beschwerdebrief und Leserbrief keine Wende.
    Solche Menschen würde ich gerne mal meine Meinung ins Gesicht sagen, aber wer passt in der zeit auf meine liebe Mama auf :)
    Aber neues Jahr und vielleicht auch ein Besseres.
    Das Wünsche ich uns allen.



    Ansonsten Scheiß drauf :) :P ffff
    Jetzt gehts mir besser.

  • hallo mercedesmann, geh doch mal auf http://www.0180.info/ da kannst du den namen des unternehmens eingeben dass du anrufen möchtest und bekommst dort eine alternativnummer zu der teuren servicenummer

    ...ich glaube die süße Verkäuferin im Möbelhaus hat mich irgendwie falsch verstanden als ich sie nach einer Stuhlprobe fragte...


    >>>merda iacta est<<< (die Haufen sind gefallen)

  • Hallo User


    Was mich gerede in diesem Moment ankotzt ist das ich als Moderator ständig neue sachen, egal
    ob Vorstellungen oder sonst etwas, lesen muß die von dermaßen vielen sichtbaren Rechtschreib-
    fehlern behaftet sind. Ich will nicht behaupten das ich perfekt bin aber es gibt doch immer die
    Möglichkeit vor dem abschicken einmal Korrektur zu lesen.



    Lg das nicht perfekte Kvdreckstück

  • Hallo zusammen,


    also auf der einen Seite ist es natürlich erschreckend wie Ulti schreibt.
    Und wir wissen ja das es in Deutschland auch sehr viele Deutsche gibt die Probleme damit haben.


    Ein wenig Verständnis sollten wir schon haben, aber der Tip mit dem Korrektur lesen ist auch nicht so falsch.
    z.b. gibt es in Word doch die Möglichkeit einen Text auf Rechtschreibung prüfen zu lassen.


    lg
    wesdres

  • ... und versuche deshalb mit gutem Beispiel voran zu gehen, aber auch bei Fehlern von anderen tolerant zu sein. Ich denke, dass Beiträge hier im Forum durchaus auch mal schnell "reingehackt" werden dürfen, denn es handelt sich ja nicht um notarielle Urkunden. Auch möchte ich nicht jeden Beitrag vorher in einem Textverarbeitungsprogramm erstellen und dann prüfen lassen, das wäre mir zu viel Aufwand.
    Was mich im Zusammenhang mit der Rechtschreibung wirklich genervt hat, war das ganze Chaos der Reform vor einigen Jahren. Als die erste Version des Dudens mit der neuen Rechtschreibung auf den Mark kam, habe ich sie mir noch zugelegt, die Korrektur und Korrektur der Korrektur ging mir dann am A... vorbei und ich habe mich entschlossen so zu schreiben, wie ich es mal gelernt habe und nur die neuen Regeln zu übernehmen, die mir nicht vollkommen hirnverbrannt erscheinen - zumindest in der privaten Korrespondenz. Mit diesem Vorsatz gehe ich auch in's neue Jahr und wünsche Euch allen dass es ein gutes wird.
    Einen guten Rutsch,
    Euer Oberbayer


    PS: Wer hier Rechtschreibfehler gefunden hat, darf sie behalten.

    "Entscheidend ist, was hinten raus kommt"
    Das psst hier einfach perfekt.
    ;)
    Original wohl von Eike von Repkow (Sachsenspiegel aus dem Jahre 1146)
    und auch schon mal von einem Altkanzler verwendet.

  • Aktuell kotzt mich die Aussage von Steinbrück an, dass die Vergütung für den Kanzler / die Kanzlerin zu niedrig ist.


    Ich gebe ihm zwar in der Sache recht, finde es aber ziemlich asozial, dass er diese Aussage als Kanzlerkandidat macht - wohlwissend, dass er die Forderung nach einer Aufbesserung der Bezüge nicht mehr stellen könnte wenn er gewählt ist. Die Aufbesserung der Bezüge hätte er mal vor drei oder vier Jahren fordern sollen...


    Fast noch schlimmer ist sein Hinweis auf die hohe Arbeitsbelastung der Abgeordneten des Bundestages mit 12 - 15 Stunden täglich. Da frage ich mich doch, wann er überhaupt die Zeit für seine vielen Vorträge und die dazu nötige Vorbereitung gefunden hat. Er wird das doch wohl hoffentlich nicht in seiner Arbeitszeit als Abgeordneter getan haben... Oder anders ausgedrückt: Falls Herr Steinbrück die für Vorträge aufgewendete Zeit zu diesen 12 - 15 Stunden Arbeitszeit als Abgeordneter zählt, dann sollten die kompletten Bezüge für Vorträge auch in die Staatskasse wandern oder gespendet werden.


    (Sinngemäß gilt dies natürlich für die Vorträge und Auftriite der Abgeordneten aller Parteien.)

  • Ich sehe das etwas differenziert.
    Einerseits hat er Recht und das Ganze war eine Fangfrage eines Reporters bei einem Interview.
    Der Rest des Interviews interessiert jetzt natürlich niemanden mehr und die Sache wird von den Medien aufgebauscht.
    Andererseits sollte so ein erfahrener Politiker nicht so dumme Antworten geben. Hätte er gesagt die Bezüge der Manager sind im Vergleich zu hoch, hätte er voll im Zeitgeist gelegen. Ein Politiker der ehrlich sagt was er denkt, kommt nunmal schlecht bei der Bevölkerung an.
    Bei WDR4 gab es heute schon Ausschnitte aus Merkels Neujahrsansprache. Ich sollte für diesen Blödsinn Schmerzensgeld verlangen.
    Waschmittelwerbung ist ernst-zu-nehmender.

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